panorama_sonnenaufgang_emberg-5-fc.jpg
Blick vom Emberg bei Oberalba-Gemeinde Dermbach in Thüringen-Deutschland zum Thüringer Wald
Um sein Ziel zu erreichen gibt es unendlich viele Wege - Die Kunst besteht darin, den richtigen zu finden ...

vds.jpg

Wer einem Volk die Sprache nimmt, bricht ihm das Rückgrat - Schauspieler Uwe Steimle

Ich bin
Mitglied im Verein Deutsche Sprache e.V.

Die folgenden Einbettungen sind Referenzen zu Videomaterialien auf Youtube.
Nach Ablauf der von hier verlinkten Inhalte bietet die Youtube-Einbettung die Möglichkeit weitere Videos abzuspielen.
Auf die Inhalte dieser weiteren Abspielmöglichkeiten hat der Betreiber dieser Seite
www.schachter.de keinen Einfluss.
Deshalb leigt die weitere Abspielung dieser Inhalte im alleinigen Verantwortungsbereich des Nutzers und nicht im
Verantwortungsbereich des Betreibers dieser Seite.

die weitere Verlinkung von Youtube liegt nicht im Verantwortungsbereich dieser Seite

Ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch EG 145
ist auch ein schönes Deutsches Volkslied

Wach auf, wach auf du deutsches Land

Wach auf, wach auf, du deutsches Land!

Text und Musik: Johann Walter 1496 - 1570

Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
Du hast genug geschlafen!
Bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaffen.
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
Und dir vertraut sein höchstes Pfand.
Drum magst du wohl aufwachen.

Gott hat dich, deutsches Volk, geehrt
mit seinem Wort der Gnaden,
groß Hilf und Kraft dir auch beschert,
Elend und Not zu tragen,
Viel Feind, groß Not und Hassgeschrei
Tritt an und fürcht ihr keinerlei!
Die Rott' wirst du zerschlagen.

und noch ein weiteres schönes Lied:

 

Land der dunklen Wälder (Ostpreussenlied)

Text: Erich Hannighofen, Melodie: Herbert Brust

1. Land der dunklen Wälder
und kristall´nen Seen.
Über weite Felder lichte Wunder gehn.

2. Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten streicht ein Vogelzug.

3. Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche stehn und lauschen in die Ewigkeit.

4. Tag hat angefangen über Haff und Moor,
Licht ist aufgegangen, steigt in Ost empor.

5. Heimat wohlgeborgen
zwischen Strand und Strom,
blühe heut und morgen unter´m Friedensdom.

Unsere Deutsche Nationalhymne

Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Misik Joseph Haydn

Das Lied der Deutschen

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang

Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach laßt uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!

Informationen zum Deutschlandlied aus Wikipedia:

"Das Deutschlandlied, eigentlich das Lied der Deutschen, wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 auf der – seinerzeit britischen – Insel Helgoland gedichtet.

Das Lied wurde am 5. Oktober 1841 auf dem Jungfernstieg in Hamburg erstmals öffentlich gesungen. Die Melodie stammt aus dem 1797 entstandenen Kaiserlied von Joseph Haydn, der Kaiserhymne „Gott erhalte Franz, den Kaiser“ für den letzten römisch-deutschen Kaiser Franz II. Später verwendete Haydn diese Melodie im zweiten Satz des Kaiserquartetts. Hoffmann von Fallersleben stellte durch die Verwendung der bekannten Melodie für den Kaiser eine Verbindung zum Alten Reich her. Im Mittelpunkt seines Liedes stand jedoch nicht mehr ein Monarch, sondern die Nation selbst.

Das Lied wurde 1922 vom ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD) zur Nationalhymne erklärt. Zur Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde nur noch die erste Strophe gesungen, auf die das nationalsozialistische Horst-Wessel-Lied folgte. Nach 1945 kam es zu Diskussionen über die weitere Verwendung des Liedes, bis 1952 ein offizieller Briefwechsel zwischen Bundespräsident und Bundeskanzler dahingehend entschied, dass das Deutschlandlied Nationalhymne blieb, zu offiziellen Anlässen jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden sollte. Nach der Wiedervereinigung wurde im Jahr 1991 in einem weiteren Briefwechsel die dritte Strophe zur Nationalhymne Deutschlands erklärt."

Die Wacht am Rhein

aus Wikipedia:

1. Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des Stromes Hüter sein?

Refrain

Lieb Vaterland magst ruhig sein,
lieb Vaterland magst ruhig sein:
Fest steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!
Fest steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!

2. Durch Hunderttausend zuckt es schnell,
und aller Augen blitzen hell;
der Deutsche, bieder, fromm und stark,  
beschützt die heil'ge Landesmark.

Refrain

3.Er blickt hinauf in Himmelsau'n,
da Heldenväter niederschau'n,
und schwört mit stolzer Kampfeslust:
Du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust!

Refrain

4.Und ob mein Herz im Tode bricht,
wirst du doch drum ein Welscher nicht.
Reich, wie an Wasser deine Flut,
ist Deutschland ja an Heldenblut!

Refrain

5.Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust den Degen zieht,
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand!

Refrain

6.Der Schwur erschallt, die Woge rinnt
die Fahnen flattern hoch im Wind:
Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein
wir alle wollen Hüter sein.

Refrain

Auf Kriegspostkarten des Ersten Weltkrieges wird auch die nachfolgende 7. Strophe verbreitet:

So führe uns, du bist bewährt;
In Gottvertrau'n greif' zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg' die Schmach mit Feindesblut!

"Die Wacht am Rhein, 1840 von Max Schneckenburger gedichtet und 1854 von Karl Wilhelm vertont, hatte im Kaiserreich von 1871 neben dem Lied Heil dir im Siegerkranz beim Volk den – wenngleich nie offiziellen – Status einer Nationalhymne der Deutschen; so wurde das Lied auch bei offiziellen Anlässen gesungen. "