
Blick
vom Emberg bei Oberalba-Gemeinde Dermbach in Thüringen-Deutschland zum Thüringer Wald
Um sein Ziel zu erreichen gibt es unendlich viele Wege
- Die Kunst besteht darin, den richtigen zu finden ...

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Ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch EG 145
ist
auch ein schönes Deutsches Volkslied
Wach auf, wach auf du deutsches Land
Text und Musik: Johann Walter 1496 - 1570
Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
Du hast genug
geschlafen!
Bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaffen.
Bedenk,
was Gott dir hat gesandt
Und dir vertraut sein höchstes Pfand.
Drum magst du wohl aufwachen.
Gott hat dich, deutsches Volk, geehrt
mit seinem Wort
der Gnaden,
groß Hilf und Kraft dir auch beschert,
Elend und Not zu tragen,
Viel
Feind, groß Not und Hassgeschrei
Tritt an und fürcht ihr keinerlei!
Die
Rott' wirst du zerschlagen.
und noch ein weiteres schönes Lied:
Text: Erich Hannighofen, Melodie: Herbert Brust
1. Land der dunklen Wälder
und kristall´nen Seen.
Über
weite Felder lichte Wunder gehn.
2. Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über
Ackerbreiten streicht ein Vogelzug.
3. Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche
stehn und lauschen in die Ewigkeit.
4. Tag hat angefangen über Haff und Moor,
Licht ist
aufgegangen, steigt in Ost empor.
5. Heimat wohlgeborgen
zwischen Strand und Strom,
blühe
heut und morgen unter´m Friedensdom.
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Misik Joseph Haydn
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in
der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von
der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland,
Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche
Vaterland!
Danach laßt uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit
und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh im Glanze dieses
Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!
Informationen zum Deutschlandlied aus Wikipedia:
"Das Deutschlandlied, eigentlich das Lied der Deutschen, wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 auf der – seinerzeit britischen – Insel Helgoland gedichtet.
Das Lied wurde am 5. Oktober 1841 auf dem Jungfernstieg in Hamburg erstmals öffentlich gesungen. Die Melodie stammt aus dem 1797 entstandenen Kaiserlied von Joseph Haydn, der Kaiserhymne „Gott erhalte Franz, den Kaiser“ für den letzten römisch-deutschen Kaiser Franz II. Später verwendete Haydn diese Melodie im zweiten Satz des Kaiserquartetts. Hoffmann von Fallersleben stellte durch die Verwendung der bekannten Melodie für den Kaiser eine Verbindung zum Alten Reich her. Im Mittelpunkt seines Liedes stand jedoch nicht mehr ein Monarch, sondern die Nation selbst.
Das Lied wurde 1922 vom ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD) zur Nationalhymne erklärt. Zur Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde nur noch die erste Strophe gesungen, auf die das nationalsozialistische Horst-Wessel-Lied folgte. Nach 1945 kam es zu Diskussionen über die weitere Verwendung des Liedes, bis 1952 ein offizieller Briefwechsel zwischen Bundespräsident und Bundeskanzler dahingehend entschied, dass das Deutschlandlied Nationalhymne blieb, zu offiziellen Anlässen jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden sollte. Nach der Wiedervereinigung wurde im Jahr 1991 in einem weiteren Briefwechsel die dritte Strophe zur Nationalhymne Deutschlands erklärt."
aus Wikipedia:
1. Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
wie Schwertgeklirr
und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des
Stromes Hüter sein?
Refrain
Lieb Vaterland magst ruhig sein,
lieb Vaterland magst
ruhig sein:
Fest steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!
Fest
steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!
2. Durch Hunderttausend zuckt es schnell,
und aller
Augen blitzen hell;
der Deutsche, bieder, fromm und stark,
beschützt
die heil'ge Landesmark.
Refrain
3.Er blickt hinauf in Himmelsau'n,
da Heldenväter
niederschau'n,
und schwört mit stolzer Kampfeslust:
Du Rhein bleibst deutsch
wie meine Brust!
Refrain
4.Und ob mein Herz im Tode bricht,
wirst du doch drum
ein Welscher nicht.
Reich, wie an Wasser deine Flut,
ist Deutschland ja
an Heldenblut!
Refrain
5.Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust
den Degen zieht,
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind
hier deinen Strand!
Refrain
6.Der Schwur erschallt, die Woge rinnt
die Fahnen
flattern hoch im Wind:
Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein
wir alle
wollen Hüter sein.
Refrain
Auf Kriegspostkarten des Ersten Weltkrieges wird auch die nachfolgende 7. Strophe verbreitet:
So führe uns, du bist bewährt;
In Gottvertrau'n greif'
zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg' die Schmach
mit Feindesblut!
"Die Wacht am Rhein, 1840 von Max Schneckenburger gedichtet und 1854 von Karl Wilhelm vertont, hatte im Kaiserreich von 1871 neben dem Lied Heil dir im Siegerkranz beim Volk den – wenngleich nie offiziellen – Status einer Nationalhymne der Deutschen; so wurde das Lied auch bei offiziellen Anlässen gesungen. "
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